Veränderungen für das Leben

Es gibt wohl zwei Möglichkeiten im Leben Veränderungen herbei zu führen.
A    Aus der Situation und Erkenntnis, dem Wunsch danach, weil es etwas Neues braucht usw.
B    Aus einer externen Bedingung, einer Art Zwang, durch ein Schicksal, eine Not, eine Notwendigkeit, eine Krankheit usw.

In beiden Fällen bedeutet es, dass der Mensch „sich“ bewegen muss. Bewegung ist das Ursprüngliche des Lebens, weil Körper, Organe, Gewebe, Muskulatur und das Herz diese Bewegung brauchen, sonst verkümmern sie nach einiger Zeit. In analogem Kontext wird auch gesagt, dass dass jeder Mensch ein soziales Umfeld braucht. Man spricht aber auch von geistiger Bewegung und von psycho(seelisch)-somatischen Krankheiten. Andererseits findet man Literatur, die von der Stille des Geistes berichtet. Bewegung bedingt gleichermaßen Entwicklung im Sinne der dauernden Evolution, der jeder Mensch unterliegt. Es soll sich darin etwas verändern, ja sogar verbessern. Aber in welche Richtung? Was ist „meine“ Richtung?

Wir sprechen auch gerne vom Universum. Von unserem „Standpunkt“ aus, schauen wir nachts dorthin. In das Schwarze mit gewissen Lichtpunkten. Wir sprechen von Planeten und Sternen. Aber ohne technische Hilfsmitel sehen wir sie nicht. Von unserem Standpunkt aus sehen wir nur einen kleineren Ausschnitt dieses so genannten Universums. Grundsätzlich befinden wir uns jedoch „mittendrin“. Aber nehme wir das so auch wahr? Haben wir nicht eine falsche Positionierung? Eine gewisse Einseitigkeit, eine Art Begrenztheit? Tagsüber sehen wir das Universum nicht. Was macht den Unterschied aus? Das Licht dieser Sonne die dieses Leben auf dem bunten Planeten ermöglicht. Natürlich auch die atmosphärischen Schichten.

Verdrängung einer Veränderung
Das primäre Zeichen für die Notwendigkeit einer Veränderung ist sicher das Gefühl, sich in der aktuellen Situation unwohl und unzufrieden zu fühlen – das etwas nicht mehr passt. Unzufrieden bedeutet: aus dem „inneren“ Frieden gefallen zu sein. Beziehung, Arbeitsplatz, Ziele, Figur, Lebensgewohnheit, Ugerechtigkeit, Egoismus, Wohnsituation, Hobby, Familie, Freundeskreis usw. Dieses Unwohlsein ist eindeutig ein Zeichen das von „irgendwoher“ kommt.

Am Jahresanfang nehmen sich manche Menschen für das neue Jahr etwas vor. Also eine Veränderung, primär eine Verbesserung. Und wie viele setzen dieses Vorhaben real um? Und warum sagt man das, was scheinbar wichtig war und nach Tagen, Wochen ist es nicht mehr wichtig?

Veränderung heißt Bewegung. Bewegung bedeutet jedoch aufstehen und handeln. Aufstehen aus dem Festgefahrenen, der Gewohnheit, der Bequemlichkeit. Lieber alles so lassen weil es bequem ist – obwohl doch dieses ungute Gefühl vorhanden ist und „mich drängt“.

Ein weiser Mensch hat diesen Vergleich gemacht:

Liebe zwischen Menschen ist Bewegung.                                                                                                                                                 Liebe zwischen Astern ist Licht.

Eine gewisse Logik                                                                                                                                                                               Bleibt die Ursache für das Unwohlsein bestehen, bleibt das negative Gefühl. Die negative Empfindung wirkt sich auch auf unseren Organismus negativ aus (Verstimmung / Krankheit).
Verändere ich die Bedingungen, kann wieder das gute Gefühl entstehen. Wie überwinde ich Bequemlichkeit, Trägheit oder Unsicherheit? Vielleicht mit Leidenschaft oder Wertschätzung oder Liebe?