Die Selbstbetrachtung –
aufgrund „negativer“ Erlebnisse, Erfahrungen und Prägungen
Das gesamte Leben lang unterliegen wir multiplen Einflüssen. Laut Wissenschaft beginnt dies bereits innerhalb der Schwangerschaft. Das ist nachvollziehbar, auch wenn das entstehende Leben noch nicht vollständig (geburtsbereit) ausgebildet ist. Aber auch in diesem Zustand lassen sich Reaktionen des ungeborenen Lebens „spüren“. Verständlicherweise reagiert das ungeborene Leben ebenso auf positive wie negative Einflüsse/Konfrontationen wie wir selbst. Direkt und indirekt durch die Mutter und ihre Reaktionen auf und durch die Außenwelt. Aber auch das ungeborene Leben direkt durch die „Außenstimmung“. Beim Erwachsenen in bewusster Wahrnehnung oder über das Unbewusste. Weil unsere Sinne und – unterstellt – das Herz, die Seele, der Geist auch immer auf Empfang geschaltet sind.
Wirkung und Auswirkung negativer Einflüsse auf unser Leben Jeder Mensch freut sich über positive, somit gute Ereignisse für und in seinem Leben. Weil sie gut tun, sich jeder Mensch darüber freut. Sie bewirken ein schönes Gefühl. Es ist auch eine Erwartung. Negative Situationen jedoch bedingen in unserer Wahrnehmung unterschiedliche Empfindungen wie: Ärger, Ungerechtigkeit, Ärger, Hass, Angst, Verletztheit, Wut, Unsicherheit, Gefahr, Aggression usw. Und daraus entstehen wieder Reaktionen, die uns zum Teil zum handeln verleiten, zu einer Art „Ausgleich“. Meist mit negativer Absicht. Bereits unschöne Bemerkungen, Kritik oder Vorwürfe erzeugen im Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen seelische wie auch rationale Beeinträchtigungen. Diese geschehen in Familien, im Kindergarten, der Schule, im Studium, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, im Verein … eigentlich überall wo Menschen sich begegnen. Weil wohl jeder in gewisser Weise davon betroffen ist. Sie alle haben dies in Ihrem Leben erfahren. Aber es muss nicht so bleiben.
Ansammlung und Wiederkehr
Der Verstand wie auch das Herz, die Seele und der Geist, „sammeln“ JEDEN dieser Eindrücke und speichern sie ab. Diese „Datenmenge“ ist kaum vorstellbar. Bei jeder ähnlichen Situation (Vergleich) treten sie wieder in Erinnerung, weil unmittelbar der Verstand diese präsentiert. Und wieder entstehen die gleichen negativen Gefühle und Empfindungen wie beim ersten Mal – blitzschnell. Immer wieder …! Und die momentane IST-Situation wird dadurch beeinflusst. Ggfs. „schlechter“ angesehen, als sie ist. Beachten Sie dies selbst, wenn gewisse Begriffe gesagt werden. Welche „Spontaninterpretationen, welche Bilder rufen diese unmittelbar hervor? Zum Beispiel: Vereinsamung bzw. Liebe … oder einfach nur „dieser Nachbar“.
Seelische Verletzungen (Prägungen) = dauerhafte Belastungen und Einschränkungen
Alle diese Prägungen bleiben bei uns und bedingen aus dieser Art „seelischer Verletzung“ auch Anpassungen in unserem Verhalten. Wir wollen uns ja davor „schützen“. Da sich Lebenssituationen oft ähnlich sind, generieren wir auch Muster aus dieser „Schutzhaltung“. Dies mit unseren Aussagen, mit unserer Körperhaltung (angespannt), Kurzatmigkeit, Nervosität, Angst, Unsichertheit, Unruhe, Abstand usw. und mit bereits „kreierten, ausgedachten“ weiteren Reaktionen (Verhalten). Daraus bedingt sich, dass wir in vielen wiederkehrenden Lebenssituationen, vermutlich täglich, immer wieder diese „Schutzmuster“ anwenden und sogar ausbauen, somit manifestieren.Vielleicht „leben“ wir überwiegend nur diese Muster und dieses Schutzverhalten. Und dazwischen „leuchtet“ mal das auf, was wir mit dem Wort „Glück“ bezeichnen.
Auflösung
Allerdings ist dies nicht das reale Leben wie wir es uns vorstellen – es gerne möchten. WEIL WIR FREI SEIN WOLLEN. Man könnte sogar sagen: Frei von uns – weil „ich“ so unfrei bin. Somit geht es darum, sich von diesen „angelegten Mustern und Verhaltenweisen“ zu trennen. Nach und nach.
